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Noch kein altes Eisen

Als ich meinen 40. Geburtstag feierte war ich frustriert. "Marina", sagte ich zu mir selbst, "jetzt gehörst du zum alten Eisen." Doch natürlich war das nicht der Fall, wie ich im gleichen Jahr noch feststellen sollte. Meine beste Freundin brachte mich auf die Idee, dass mich eine Sexaffäre von meinen trüben Gedanken befreien könnte.

Erst war ich entsetzt, wer sollte denn eine alte Schachtel wie mich noch als Affäre wollen? Affären, das waren junge Dinger, Sekretärinnen und Blondinen, aber doch keine 40-jährige Hausfrau, die seit 15 Jahren mit einem alten Grantelbart verheiratet war. Ich sollte mich gründlich irren. Rein aus Neugier meldete ich mich bei diesem Seitensprungportal an und erstellte mir ein Profil. Ich kicherte bei der Vorstellung, dass mich Männer anschreiben würden, nur weil sie Lust auf Sex hatten. Ich glaubte, dass ich nicht eine einzige Nachricht bekommen würde. Drei Tage nach meiner Anmeldung schaute ich noch einmal rein und mich traf der Schlag. Über 50 Nachrichten waren in meinem Postfach eingetroffen.

Marina und der Männerüberschuss

Ich las jede einzelne Mail und auch, wenn manche mich überhaupt nicht ansprachen, waren doch einige Herren darunter, die mein Interesse sofort weckten. Es dauerte nicht lange und ich schrieb mit diesem und jenem Mann. Doch schreiben reichte mir nicht mehr, daher wurde ich mutig und fragte Magnus nach einer Verabredung. Er sagte natürlich sofort zu und lud mich in ein Wellnesshotel ein. Ich war aufgeregt. Ein Hotel, das bedeutete, dass wir hier ein gemeinsames Bett finden würden. Also rasierte ich mich gründlich, zog meine schönste Unterwäsche an und bereitete mich auf das Abenteuer Sex vor. Mit Magnus verstand ich mich auf Anhieb, wir lachten, flirteten und es war klar, dass es tatsächlich zum Äußersten kommen würde. Als wir auf dem von ihm gemieteten Zimmer ankamen, fielen wir uns bereits wie selbstverständlich in die Arme und küssten uns voller Leidenschaft. Seine wilde Gier machte mich total an, ich erkannte mich selbst nicht wieder.

Gierig rieb ich meine Hüften an ihm, ich wollte dass er mich überall anfasste, viel zu lange musste ich in meiner Ehe auf Sex verzichten. Als er endlich seine Finger über meine sensibelste Stelle kreisen ließ, stöhnte ich verlangend auf. Ich wollte mehr, viel mehr und so wurde ich mutig, packte seine Schultern und drückte seinen Kopf in Richtung meines Schoßes. Es war klar, was ich wollte, ich wollte seine Zunge und er verstand. Er beschenkte mich mit einem himmlischen Zungenspiel, ich zuckte noch im ersten Orgasmus, als mich der zweite schon überwältigte. Natürlich war ich bereit ihn jetzt auch mit vollem Körpereinsatz zu befriedigen und so verging unser Tag fast ausnahmslos im Bett. Wir haben seither eine Sexaffäre und sehen uns regelmäßig.

Spontanes Treffen im Dunklen

Mit Ingo, einem 30-jährigen, verstand ich mich auf Anhieb. Er hatte Humor, war freundlich und gleichzeitig so charmant, dass sich ein Kribbeln in meiner Magengrube einstellte. Ich wollte ihn und so sagte ich nicht nein, als er mich schließlich zum Date einlud. Er hatte etwas ganz besonderes geplant, ein Cafe in vollständiger Dunkelheit sollte unsere Datelocation sein. Es gab ein solches Erlebniscafe in einem Hotel in der Nachbarstadt und wir verabredeten uns dort für einen Samstag. Obwohl wir unseren Kaffee im Dunklen trinken würden, stand ich fast zwei Stunden im Badezimmer, bevor ich mich mit ihm verabredete. Es war total aufregend einem fremden Mann gegenüber zu sitzen und ihn zwar hören und berühren zu können, aber nicht sehen. Die Vibrationen in seiner Stimme waren wie Schwingungen, die mich aufs äußerste erregten. Ich war bedingt durch die Dunkelheit mutig, berührte ihn und beugte mich schließlich zu einem Kuss hinüber.

Das Abenteuer ihres Lebens

Seine Zunge wurde immer leidenschaftlicher in meiner Mundhöhle und plötzlich durchfuhr es mich wie ein Blitz. Ich wusste was ich machen wollte und so kroch ich unter den Tisch, öffnete seine Hose und begann mit seinem Schwanz zu spielen. Schon immer wollte ich einmal in der Öffentlichkeit einen Mann befriedigen und dieser Ort war perfekt. Ich spürte, wie sich Ingo anspannte, wie er sich am Tisch festklammerte, als ich seine Eichel mit meiner breiten Zunge umkreiste. Er sagte nichts, doch sein Schwanz verriet mir, dass er sehr einverstanden damit war, was ich tat. Ich saugte und lutschte ihn hingebungsvoll und an der Vibration in seinem Schaft erkannte ich, dass er gleich kommen würde. Ich hörte erst auf, als ich den letzten Tropfen seiner Sahne geschluckt hatte und als ich kurz darauf wieder auf meinem Stuhl saß, packte mich Ingo am Arm. "Aufs Zimmer", raunte er mir zu und klingelte nach dem Kellner. Ich freute mich denn ich wusste, jetzt war meine Stunde gekommen.

Bildnachweise Fotolia: oberes Bild @ boas73 | unteres Bild @ George Mayer

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