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Spanking! Verhau mir den Hintern, Liebling!

Spätestens seit dem Bestseller "50 Shades of Grey" ist das Wort "Spanking" nicht mehr nur in der BDSM-Szene bekannt.

Mann in Anzug legt Frau in Schulmädchenkostüm übers Knie und holt mit der Hand aus über ihrem Hintern

So richtig trauen sich viele Paare oder Sexpartner jedoch noch nicht an das Versohlen des Hinterteils heran, gilt dieses doch immer noch als zu verrucht. Natürlich spielen auch der Kontrollverlust und mögliche Schmerzen eine Rolle. Nichtsdestotrotz lohnt es sich, neue Wege zu gehen, um das Sexleben aufzupeppen.

Was ist Spanking?

Der Begriff "to spank someone" kommt aus dem Englischen und bedeutet "jemandem den Hintern versohlen". Beim Spanking als sexueller Spielart geht es also in erster Linie darum, einer anderen Person den Po zu verhauen oder selber einen Klaps auf den Allerwertesten zu bekommen. Aber auch Hiebe auf andere Körperteile sind grundsätzlich möglich.

Die Härte der Schläge kann dabei stark variieren, je nachdem was die Partner zuvor abgemacht haben. Für einige Personen kann bereits ein leichter Klaps erotische Gefühle auslösen, andere mögen dahingegen festeres Zuschlagen. Darüber hinaus ist Spanking nicht nur mit der flachen Hand, sondern auch mit Haushaltsgegenständen wie einem Kabel oder Sextoys wie etwa einem Paddle möglich und in der BDSM-Szene auch üblich.

Warum turnt Spanking so viele Menschen an?

Da es beim Spanking zumindest oberflächlich gesehen zunächst um das Zufügen von Schmerzen geht, stellt sich natürlich die Frage, was Menschen so anziehend daran finden. Die Antwort darauf ist, dass es hier zumeist nicht vornehmlich um den Schmerz geht, sondern eher um das Gefühl der Unterwürfigkeit beim devoten bzw. der Macht beim spankenden Part.

Zumindest außerhalb von BDSM-Beziehungen übernimmt der Mann häufig die dominante Rolle und versohlt seiner Partnerin den Po. So empfindet er sich als besonders männlich und stark. Er lässt seine Partnerin spüren, dass er die Kontrolle übernimmt im Bett. Dadurch kann sie sich fallen lassen und sich ganz dem Sex mit ihrem Partner hingeben.

Einige Menschen mögen auch einfach das Gefühl auf ihrer Haut, den leichten Schmerz, der jedoch im Bereich des Pos leicht auszuhalten ist. Wieder andere lieben es zu sehen, wie der Hintern einer Frau auf den Schlag reagiert und sich bewegt. Spanking kann zudem die Herzschlagrate erhöhen, so dass unter anderem die Geschlechtsorgane stärker mit Blut versorgt werden.

Übers Knie gelegt - Dos und Don'ts beim Versohlen

Gerade ungeübte Paare sollten es am Anfang nicht übertreiben. Vor allem wenn der Hintern der Partnerin versohlt werden soll, muss der Mann zunächst vorsichtig ihre Grenzen austesten. Du solltest also mit einem kleinen Klaps auf den Po starten und die Reaktion deines Gegenübers zunächst beobachten.

Sind die Schmerzen zu groß und entsteht hierdurch kein erregendes Gefühl mehr, so solltest Du weniger hart zuschlagen. Alles muss stets im Einverständnis beider Partner geschehen. Hierfür eignet sich ein Stoppwort bestens, welches das Überschreiten einer Grenze symbolisiert. Macht dieses vor dem Sex und Spanking ab.

Spanking beschreibt zwar immer dieselbe Aktion, dennoch sind viele verschiedene Stellungen und Spielarten möglich. So kannst Du deiner Partnerin beispielsweise im Sitzen den Hintern versohlen, während diese bäuchlings auf deinen Oberschenkeln liegt. Des Weiteren ist es möglich, die Sexualpraktik während der erotischen Begegnung etwa beim sogenannten "Doggy-Style" zu praktizieren.

Hierdurch verstärkt sich das Machtgefühl des Spankenden noch. Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist beispielsweise, dass der devote Partner auf dem Boden liegt und versohlt wird. Eine andere, extremere, Spielart ist zudem die Zuhilfenahme von Gegenständen wie Peitschen, Gerten, Gürtel oder Rohrstock. Auch das Fesseln des Partners kann vor dem Spanking erfolgen, so dass dieser sich noch hilfloser und ausgelieferter fühlt.

Darüber hinaus lieben es viele Paare, Spanking in ihre Rollenspiele zu integrieren. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist etwa die Rolle des frechen Schulmädchens, welches auf der Schultoilette geraucht hat und dem nun vom Lehrer der Po verhauen wird. Andersherum kann natürlich auch die strenge Chefin ihrem Mitarbeiter eine Tracht Prügel versetzen, weil dieser mal wieder mit einem Projekt in Verzug ist.

Bildnachweise Fotolia:
1. Bild © michelaubryphoto
2. Bild © michelaubryphoto
3. Bild © snaptitude

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