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Die schrägsten Trends für die Vagina

Ladies, Intim-Piercings waren gestern! Und auch ausgefallende Intimfrisuren haben ausgedient. Heute steckt sich frau Glitzer-Zäpfchen in die Vagina oder/ und bedurftet ihre Muschi mit einer fruchtigen Pille. Ein eher weniger schöner Trend sind die Schamlippen-Operationen, denen sich immer mehr Frauen unterziehen.

gemaltes Bild von weiblichen Unterleib

Ok, eigentlich sollte es ein Grund zur Freude sein, wenn dem weiblichen Geschlecht endlich mehr Aufmerksamkeit zukommt. Immerhin ist das männliche äußere Geschlechtsorgan ständig ein Gesprächsthema unter Männern – natürlich auch unter Frauen - und die Jungs haben kein Problem damit, vor Freunden über ihr bestes Stück zu prahlen.

Frauen wurde dagegen immer Zurückhaltung und Scham eingeimpft, wenn es um ihren Intimbereich geht. Vom Fischladen war da im 19. Jahrhundert abwertend die Rede… Eine Reihe von Trends rund um die Vagina macht nun Schluss mit dem Tabu und stellt die Verschönerung der Muschi in den Mittelpunkt.

Glitzermuschi statt Fischladen

Kaum ist der sogenannte CUV entdeckt und stellt den G-Punkt in den Schatten, da kommt dem weiblichen Lustzentrum noch viel mehr Aufmerksamkeit zu: Nämlich mit dem Glitzer für die Vagina.

Mit einer Kapsel lässt sich das, von der Firma selbst als gesundheitlich unbedenklich bezeichnete, Glitzer in die Muschi einführen. Hier bildet es einen wohlschmeckenden Glitzer-Glibber, der für zwei Tage erhalten bleibt. Gynäkologen warnen indessen vor den Risiken: Die Bestandteile können eine Scheideninfektion fördern.

Blumige Zeiten

Und auch für den passenden Duft ist mittlerweile gesorgt. Eine Pille, die angeblich nur aus Fruchtextrakten besteht, soll bei regelmäßiger, oraler Einnahme dafür sorgen, dass Frauen im Schritt fruchtig duften und schmecken. Ob das tatsächlich wirkt? Auch wenn bei Männern einige Fruchtsäfte einen positiven Einfluss auf den Geschmack des Spermas haben, bleibt wohl fraglich, ob Fruchtpillen bei Frauen obendrein noch Einfluss auf den Duft ihrer Vagina haben können.

Das perfekte Brötchen im Schritt

Der traurigste Trend sind derzeit aber wohl schönheitschirurgische Eingriffe, um die Schamlippe zu verkleinern – pardon: zu verschönern… Was im Porno vorgezeigt wird – kleine, niedliche, vollständig enthaarte Pussys, wird mittlerweile als Schönheitsideal anerkannt. Dabei haben nur die wenigsten Frauen kaum sichtbare innere Schamlippen, die ihren Intimbereich im enthaarten Zustand wie ein Brötchen aussehen lassen.

Der Trend ist alarmierend, denn die Intim-Op’s bei Frauen sind nur in den wenigsten Fällen wirklich notwendig. Beispielsweise, weil die Schamlippen so groß sind, dass sie beim Sex mit in die Scheidenöffnung gedrückt werden und dadurch Schmerzen verursachen, oder beim Sport erheblich stören.

Die meisten Frauen entscheiden sich zu diesem Eingriff, weil sie sich für die Form ihrer Schamlippen schämen und das Selbstwertgefühl darunter leiden. Dabei gibt es aus medizinischer Perspektive noch nicht mal eine Norm bei der Form der Vagina, wie etwa bei der Penislänge. Die Eingriffe sind mit einigen Risiken verbunden. Es können sich starke Narben bilden, es kann zu Verwachsungen kommen, oder die Schamlippen werden zu weit verkürzt, so dass sie die Scheide nicht mehr vor Austrocknung und vor dem Eindringen schädlicher Bakterien etc. bewahren, was ihre eigentliche Funktion ist.

Also, Ladies, lieber mal einen bodypositiven Porno anschauen, um zu erkennen, dass der weibliche Körper in vielen Formen daherkommt und schön ist, wie ihn Mutter Natur geschaffen hat.

Bildnachweise Fotolia:
1. Bild @ valeriykatrevich

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